Kurdische Bevölkerung leistet entschlossen Widerstand gegen den Krieg
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Ein gefährliches Konzept: „tamilische Lösung“ für die kurdische FrageSeit vorgestern bombardieren türkische Kampfflugzeuge die Grenzregion in Südkurdistan (Nordirak). Ersten Meldungen zufolge wurden zivile Siedlungsgebiete getroffen. Unzählige Male hatte die Türkei bereits dieses Gebiet unter dem Vorwand, PKK-Guerillaeinheiten zu vernichten, militärisch angegriffen. Die Lösung der kurdischen Frage durch eine demokratischen VerfassungBei den Gesprächen Öcalans mit seinen AnwältInnen am 15. Juni 2011 auf der Gefängnisinsel Imralı nahm Abdullah Öcalan auf die neue Situation in der Türkei nach den Parlamentswahlen Stellung: Faschistische Angriffswelle auf KurdInnen und ihre OrganisationenDie türkische Regierung und die türkischen Medien steigerten ihre Hetze gegen die kurdische Bevölkerung und die linke, prokurdische Partei BDP weiter, nachdem bei einem Gefecht am 14.07.11 in Amed (Diyarbakır)/ Farqîn (Silvan) mindestens 18 türkische Soldaten und zwei kurdische Guerillas ums Leben kamen. Obwohl es deutliche Hinweise und Augenzeugenberichte gibt, dass die Soldaten durch Bomben aus türkischen Bombern getötet wurden, nutzt der türkische Staat die Situation, um nationalistische Stimmung im Land weiter anzuheizen. |






Seit dem 17.08.11 bombardieren Dutzende türkische Kriegsflugzeuge und Artilleriestellungen zivile Gebiete föderales kurdisches Gebiet. An der Grenze zu Südkurdistan/Nordirak werden zehntausende Soldaten zusammengezogen, Spezialeinheiten abgestellt und neue Militärstützpunkte gebaut, um den Krieg noch intensiver führen zu können. Der türkische Ministerpräsident Erdoğan hat für September großangelegte Operationen angekündigt und der Begriff einer „tamilischen“ Vernichtungslösung steht in Regierungskreisen im Raum. Die türkische Regierung ist der Meinung, die PKK militärisch Vernichten zu können und damit die kurdische Freiheitsbewegung ebenfalls zu zerstören und die Bevölkerung zu demoralisieren. In Kurdistan gehen täglich aber Hunderttausende auf die Straßen und Zehntausende ziehen als „Lebende Schutzschilde“ in Richtung Kampfgebiet. 


